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Ausstellung Transitory 2016

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Bildhauer-Symposion
Krastal 2013

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Drei heilige Madln und eine Maus

Kultur & Medien Nummer 133 | Dienstag, 14. Mai 2013

Video "be constructive": http://www.youtube.com/watch?v=bfiPKSRHp50




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SYMPOSION AUF DER SCHMITTENHÖHE

In diesem Jahr geht die Schmittenhöhenbahn in Zell am See einen neuen Schritt im Bereich der Kunst. Nach vier Symposien, bei denen ab 1995 achtunzwanzig, zum Teil, monumentale Arbeiten auf dem Berg entstanden sind, wird das heurige Symposion im Sommer 2012 mit drei neuen Landart Projekten, eine neue skulpturale Dimension erhalten.

Zwei Künstlerinnen aus Italien und Spanien und ein Künstler aus Deutschland, werden zwei Wochen lang, ab Ende Juni, raumgreifende Installationen auf dem Berg schaffen. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die harmonische Integration von Kunstwerken in die vorhandene Landschaft.

Es sind drei sehr unterschiedliche, skulpturale Projekte geplant. Jedes für sich hat die Absicht, den Blick auf die Natur zu schärfen. Die Skulpturen sind speziell für die jeweiligen Standplätze konzipiert und werden vorwiegend, direkt vor Ort realisiert.

Im Wandern kann man hier beobachten, wie die Künstler auf unterschiedliche Landschaften im Gebirge reagieren und wie sie sich in die Naturlandschaft einfühlen können.

Die Künstler/innen sind Matilde Grau aus Spanien, Erika Inger aus Südtirol/ Italien, Anno Sieberts aus Deutschland.

Erika Inger aus Lana / Südtirol beschäftigt sich, für ihr Projekt auf der Schmittenhöhe, mit verschiedenen Traditionen der Alpenländer. Sie verwendet Naturmaterialien und transformiert diese künstlerisch zu Wegzeichen und Skulpturteppichen, die sich analog zu Klangteppichen, den Raum überziehen.

Für die Schmittenhöhe hat sich die Bildhauerin das Thema „STOANERNE FRAUEN UND MANDERLAIT“, unter Wanderern als „Steinmännchen“ bekannte Wegzeichen, ausgesucht, die sie in ein ortsbezogenes Environment transformieren wird. Dafür sucht sie sich einen in der Natur markanten Ort aus. In diesem Fall eine Senke im Gebirge, die oft als „Sattel“ bezeichnet wird und für Übergänge genutzt wird. Mit flächig ausgebreiteten Steinsetzungen markiert sie so eine Übergangssituation. Die geschichteten Steinsäulen werden mit Erde aufgefüllt damit sich Pflanzen und Tiere einnisten können. Das Kunstwerk erstreckt sich über eine Fläche von ca 20 –25 m.

Die künstlerische Arbeit von Erika Inger zeichnet sich durch eine intuitive Harmonie mit der Landschaft aus, wobei sie durchaus strenge, geordnete Muster einsetzt, die sich wie ein Tuch über die Landschaft legen, mit ihr eine Einheit bilden und ihr eine neue Textur verleihen. „Natur und Kunst ergänzen sich für mich wie Rhythmus und Klang“, sagt die erdverbundene Künstlerin, die bei ihren Recherchen beobachtet und hinterfragt und sich mit den besonderen Formen der alpenländischen Natur auseinandersetzt. Die auf ihre Weise erkundeten Phänomene setzt die Bildhauerin mit Naturmaterialien um und erreicht damit eine synästhetische Wirkung mit einer Klangwelt, deren alpenländischen Wurzeln sie auf der Spur ist.

Text: Erika Sieberts

 


 


Erika Inger & W.  Wohlfahrt

primär“

kuratiert von Sabine Gamper

18. Juni – 10. Juli 2011
in der Kommende Lengmoos
Geöffnet täglich h 16.00 - 19.00
Sonntag h 10.30 - 12.30 /16.00 - 19.00
Eröffnung: Samstag, 18. Juni, 18 Uhr

Die Künstlerin Erika Inger begegnet der Welt mit offenem, neugierigem und unvoreingenommenem Blick, der sich den vielen Überraschungen, die unsere Umwelt für uns bereithält, öffnet. Seit einigen Jahren dokumentiert die Künstlerin mit ihrer Fotokamera gesellschaftliche und kulturelle Situationen und Ereignisse, die ihr auf ihren Reisen z.B. nach Westafrika oder auf ihren Ausflügen in die nähere Umgebung begegnen, womit sie uns Betrachtern sozusagen durch ihren eigenen fotografisch festgehaltenen Blick die von ihr erlebte Welt auf spannende Weise neu eröffnet. Die für diese Ausstellung in der Kommende Lengmoos neu entstandene Fotoserie dokumentiert das einzigartige Ereignis der Prozession der drei Bethen „Aubet, Cubet und Querre“ in Meransen am Gitschberg. Es handelt sich hier um eine ursprüngliche Verehrung der vorchristlichen dreieinigen Erd- Sonnen- und Mondmutter, die sich in Meransen über die Jahrtausende hinweg erhalten hat.

Die dazu entstandenen Arbeiten von Erika Inger sind zweiteilige Fotokästen mit skulpturalem Charakter, die jeweils auf einer Seite ein Foto aufweisen, und auf der anderen Seite einen dazugehörigen von der Künstlerin verfassten Kommentar in Form einer Handzeichnung, eines kurzen Textes oder eines mit der Situation in Zusammenhang stehenden Materials. Erika Inger nähert sich ihren Themen wie eine Forscherin, der aber weniger der wissenschaftlich normierende Zugang liegt als vielmehr über die Erfahrung der Sinne. Dadurch stimuliert die Künstlerin unser kulturelles Wissen und unsere Wahrnehmungsfähigkeit und ermöglicht es, dass wir als Betrachter die dargebotenen Situationen neu „begreifen“. Erika Inger ist als Künstlerin von ihrem Werdegang her Bildhauerin, daher bleibt die sinnlich erfassbare, dreidimensionale Realität auch in ihren Fotoarbeiten stets präsent.

Erika Inger verwendet in ihrer Kunst Naturmaterialien, wobei sie ihre Recherchen bis nach Westafrika und Australien geführt haben. Die Künstlerin läst sich auf ihren Reisen und Ausflügen von ihrem natürlichen und kulturellen Umfeld faszinieren, welches sie auf eigene Weise in ihrer Kunst verarbeit. In dieser Ausstellung in der Kommende Lengmoos zeigt Erika Inger eine neu entstandene, fotografische Werkserie, die sich mit einem Ereignis rund um den Kult der drei Bethen in Meransen / Gitschberg beschäftigt.

Die Künstlerin hat bereits einen Bezug zum Ritten, da sie gemeinsam mit Wolfgang Wohlfahrt die Kapelle des neuen Seniorenheimes in Klobenstein künstlerisch gestaltet hat, indem sie mit ihrem als Bildhauerin bevorzugten Material Stein eine sehr subtile Installation geschaffen hat, die den Ort mit großer meditativer Kraft ausstattet.



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